Impulse und Infos

rund um die Coronakrise


Gebetsimpulse aus der Abtei

Regelmäßig veröffentlicht Pater Altfried oPraem auf Facebook und Youtube seine Gebetsimpulse, mit denen er den Menschen in Zeiten von Corona Kraft und Rückhalt aus dem Glauben vermittelt.

In dieser Zeit, in der die Gottesdienste wegen der Corona Pandemie vorübergehend ausgesetzt werden müssen, müssten die Gemeindemitglieder eigentlich auch auf die von vielen sehr geschätzten gedanklichen Impulse der sonntäglichen Predigten verzichten − wenn es nicht Social-Media Plattformen wie Facebook gäbe. Und Priester, die mit diesem Medium umgehen können. Das ist in der Pfarrei St. Johann zum Beispiel Pater Altfried. Der Pastor von St. Johann will in nächster Zeit immer mal wieder kurze Videos von etwa fünf Minuten Länge mit einem ganz persönlichen Morgenimpuls auf seiner Facebookseite „Katholisch in Hamborn“ posten. Der erste Impuls ging am 19. März online. Damit will er den Menschen Halt und Zuversicht geben, damit sie gestärkt in ihren derzeit zumeist eher von Unsicherheit geprägten Alltag starten können.

All jenen, die sich in dieser Zeit nicht nur allein oder im Kreis der Familie mit Bitten und Dank an Gott wenden möchten, bietet die Ordensgemeinschaft der Prämonstratenser in Duisburg-Hamborn zudem an, ihre Gebetsanliegen per E-Mail an pray-4-me@web.de zu senden. Die Patres nehmen diese Anliegen dann gerne mit in ihre regelmäßigen Gebetszeiten.



Fußpilgern nach Kevelaer im September noch ungewiss

Liebe Fußpilger*innen,
 
am ersten Mai wurde in Kevelaer die Wallfahrtszeit 2020 eröffnet. Die Wallfahrten nach Kevelaer stehen in diesem Jahr unter dem Leitwort „Ich bin, wo Du bist!“(nach Ex 3,14). Ein passendes Leitwort gerade in diesen Zeiten, wo nicht jede*r einen Gottesdienst besuchen kann, Kontaktbeschränkungen ausgehalten werden müssen und in denen wir nicht wissen, wie lange dieser Zustand noch bestehen bleiben wird - trotz beschlossener Lockerungen seitens der Regierung.
 
Deswegen können wir gerade noch nicht sagen in welcher Form unsere Fußwallfahrt von Hamborn nach Kevelaer vom 12. bis 14. September diesen Jahres stattfinden wird. Wir werden die Entwicklungen abwarten und uns zu gegebener Zeit über die Vorgaben der verantwortlichen Behörden informieren. Sicher verstehen Sie, dass wir derzeit nichts Konkretes sagen können, da sich die Rahmenbedingungen von Woche zu Woche ändern (können).
 
Wir hoffen mit Ihnen, dass wir uns im September gemeinsam auf unseren Weg von Hamborn nach Kevelaer machen können. Vielmehr hoffen und beten wir jedoch für alle Fußpilger*innen um Gesundheit und Wohlergehen und empfehlen all jene, denen es nicht gut geht der Trösterin der Betrübten. Wir wissen um Ihren Beistand und um den Beistand unseres Gottes, der uns zusagt „Ich bin, wo Du bist!“
 
In diesem Sinne, liebe Fußpilger*innen, bis wir uns wiedersehen bleiben Sie behütet!
 
Für den Pilgervorstand
Rainer Schmenk, Daniel Gewand …


Sonntagsandacht auf Radio Duisburg mit Schwester Mariotte

Seit Mitte März veröffentlicht Radio Duisburg jeden Sonntag um 10.00 Uhr eine ökumenische Andacht. Die fünfte Sonntagsandacht am 19. April gestalteten Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Neumühl, und Schwester Mariotte Hillebrand, Pastoralreferentin der katholischen Pfarrei St. Johann in Duisburg Hamborn. Im ökumenischen Dialog ging es um Zweifel und Unsicherheit im Glauben und das Glück, durch ihn manchmal mehr zu sehen, als das, was vor Augen ist. Für Musik sorgte Kirchenmusiker Daniel Drückes.

 

Alle Sonntagsandachten von Radio DU finden Sie auch auf der Website der Kath. Stadtkirche Duisburg.


Duisburger Kirchen setzen mit Abendgeläut Hoffnungszeichen

Die zu Beginn der Corona-Krise in Oberhausen gestartete Gebetskette, mit der sich Gläubige zum Vaterunser-Gebet am Abend verbinden, wurde kurze Zeit später auch von den katholischen und vielen evangelischen Gemeinden Duisburgs übernommen. In ökumenischer Verbundenheit läuten seit Montag, 23. März nun in vielen Kirchen Duisburgs um 19.30 Uhr fünf Minuten lang die Glocken und laden die Gläubigen ein, kurz im Gebet innezuhalten und eine brennende Kerze als sichtbares Zeichen der Hoffnung in die Fenster zu stellen.



Enkeltrick: Betrug mit neuer Masche

Kriminelle nutzen Angst vor Corona-Virus aus

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Es ist schon perfide: Jetzt nutzen Kriminelle die Corona-Krise auch noch dazu aus, alte Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Dabei werden deren Angst und Hilfsbereitschaft von den Betrügern schamlos ausgenutzt. Der Trick entspricht größtenteils den bisher bekannten Vorgehensweisen, nur wurde diesem aktuell eine neue „Maske“ übergestülpt. Wie beim klassischen Enkeltrick spielen die Kriminellen mit der Angst ihrer Opfer um Angehörige. Sie geben vor, in einem Krankenhaus zu liegen, weil sie sich mit dem Corona-Virus (Covid-19) infiziert hätten und gaukeln ihren Opfern vor, teure Medikamente für ihre Behandlung zu benötigen. Deswegen bitten sie um Geldbeträge oder Wertsachen, die sie von einem Freund abholen lassen werden.

Bitte weitersagen und jedes potenzielle Opfer warnen. Telefonieren Sie mit Ihren Angehörigen, Nachbarn oder Bekannten und machen Sie sie auf diese neue Enkel-Trick-Masche aufmerksam!

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Flyer "Warnung vor Corona-Trick"
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Konkrete Hilfen im Alltag

Nachbarschaftshilfe an vielen Stellen der Pfarrei

Was die konkreten Hilfen bei der Bewältigung des Alltags angeht, konzentrieren sich die Angebote innerhalb der Pfarrei St. Johann auf tätige Nachbarschaftshilfe sowie eine angepasste Fortsetzung bewährter Unterstützungsangebote wie die Obdachlosenbetreuung im Petershof in Marxloh oder die Speisenangebote des Projekts LebensWert in Neumühl. Letzteres läuft derzeit natürlich nur noch unter dem Motto „Wir kochen für zuhause“. Denn die Speisen können lediglich im Fensterverkauf an der Holtener Straße abgeholt oder von dort aus geliefert werden.

Tätige Nachbarschaftshilfe bieten auch die Mitarbeiter des Nachbarschaftscafés MA(H)LZEIT der Duisburger Werkkiste in Bruckhausen. Wer aufgrund der Corona-Krise seine Wohnung nicht mehr verlassen kann, für den übernehmen die MA(H)LZEIT-Mitarbeiter Einkäufe und Botengänge. Ansprechpartner ist Christoph Huxohl (Tel.-Nr.: 0176 13 46 54 21).

Anwohner rund um den Eickelkamp in Wehoven, die derzeit Sorge haben, das Haus wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu verlassen, können sich seit Mitte dieser Woche an den Pfadfinderstamm St. Georg wenden. Die jungen Leute bieten an, Lebensmitteleinkäufe zu übernehmen oder Medikamente aus der Apotheke zu holen. „Die Pfadfinderschaft St. Georg hat in den letzten Jahren sehr viel positiven Zuspruch und Unterstützung aus der Bevölkerung erhalten. Davon möchten wir in dieser Krisenzeit nun ein wenig zurückgeben“, heißt es hierzu in einem Schreiben der Leiterrunde an die Haushalte rund um den Eickelkamp. Wer dieses Angebot gelebter Solidarität und Nachbarschaftshilfe nutzen will, kann sich an folgende Rufnummer wenden: 0152 0451 8662.

 

Auch die Leiterrunde der DPSG Pfadfinder St. Georg in der Gemeinde St. Johann bieten ihre Hilfe an. In einem Schreiben an die Gemeinde heißt es: "Wenn Sie zur Risikogruppe gehören, die zurzeit wenig Kontakt zur Öffentlichkeit haben sollte, Sie älter als 60 Jahre alt sind und/ oder unter einer Immunschwäche leiden oder einfach nur so Hilfe benötigen, möchten wir als Pfadfinderschaft St.Georg für Sie da sein. Wir übernehmen für Sie den Einkauf von Lebensmitteln, Besorgungen in der Apotheke und weitere individuelle Dienste, die Sie mit uns absprechen können." Wer das Angebot nutzen möchte, kann sich per Telefon melden. Die Rufnummer lautet: 01520/4518662

Angebote im Petershof

Im Petershof in Marxloh läuft derzeit alles nach Aussage von Pater Oliver „im eingeschränkten Modus“. Folgende konkrete Hilfen gibt es derzeit:

  • Notunterkunft ist geöffnet (derzeit fast voll belegt)
  • Lebensmittelausgabe/Mittagstisch für Obdachlose (12:30 Uhr auf dem Kirchplatz)
  • Kleiderausgabe in Notfällen (vormittags auf dem Kirchplatz)
  • medizinische Notversorgung von Obdachlosen und Nicht-Versicherten (tägl. 10:00 – 14:00 Uhr und bei Bedarf)

Alle Maßnahmen finden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt statt.

 

Für folgende Angebote bittet das Petershof-Team, möglichst vorher telefonisch Kontakt aufnehmen (Tel.: 500 66 07):

  • Einkaufsdienst in Marxloh – Lebensmittel und Medikamente (vormittags)
  • Beratung und Hilfe für Familien / Mütter in Not (ganztägig)
  • Beratung und Hilfe in Notsituationen (ganztägig)
  • Seelsorge (ganztägig)

Die Stadtteilpaten sind in Marxloh unterwegs und klären muttersprachlich (rumänisch, bulgarisch und türkisch) über die aktuellen Hinweise und Verbote auf.


Glocken rufen zum Gebet

Liebe Brüder und Schwestern!

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Die Glocken unserer Pfarr- und Klosterkirche St. Johann rufen uns in normalen Zeiten vor allem zu den Gottesdiensten. Etwas vergessen worden ist, dass sie uns auch zum Gebet rufen und selber einen Gebetsruf zum Klingen bringen. Auf der größten Glocke in der Abteikirche steht z.B. der Gebetsruf “Ich wende mich zum Gnadenbild nach Kevelaer und erflehe den Trauernden Trost, den Sterbenden Zuversicht und den Verstorbenen das ewige Leben! Trösterin der Betrübten, bitte für uns!” Diese Glocke wird zu jedem Begräbnis geläutet. An Festtagen erklingt sie gemeinsam mit allen anderen Glocken.


Dreimal am Tag, um 7 Uhr, um 12 Uhr und um 19 Uhr wird zum Angelus-Gebet geläutet. Das ist ein sehr schöner und alter Brauch, der im Kern auf den Hl. Franziskus von Assisi zurück geht. Franziskus hatte im Heiligen Land die betenden Muslime gesehen. Davon berührt wollte er seine christlichen Schwestern und Brüder ebenfalls motivieren, wenigstens dreimal am Tag wichtigste Sätze des Glaubens auszusprechen und um den Frieden zu beten.

 

Inhaltlich passt das Angelus-Gebet sehr gut in diese Zeit, da wir uns auf die Erinnerung an Jesu Tod und Auferstehung vorbereiten und in der kommenden Woche am 25. März der Verkündigung des Herrn gedenken. Zu diesem schönen Gebet sind wir bis zum Abend des Gründonnerstag eingeladen. Dann schweigen die Glocken bis zur Osternacht. Von da an geht es mit einem Ostergebet weiter. Hier aber zunächst das aktuelle Angelus-Gebet:

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing vom Heiligen Geist.
 
Gegrüßet seist Du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
 
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn,
mir geschehe nach Deinem Wort.
 
Gegrüßet seist Du, Maria ...

Und das Wort ist Fleisch geworden,
und hat unter uns gewohnt.
 
Gegrüßet seist Du, Maria ...

Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi!
 
Allmächtiger Gott, gieße Deine Gnade in unsere Herzen ein.
Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi Deines Sohnes erkannt.


Führe uns durch sein Leiden und Kreuz auch zur Herrlichkeit der Auferstehung.


So bitten wir durch Ihn, Jesus Christus, unseren Herrn.


Amen.


Es wäre sehr schön, wenn sich auch die Kirchen unserer Gemeinde und vielleicht auch darüber hinaus, dem Angelus-Läuten wieder anschließen könnten, soweit Glocken vorhanden sind. Mancherorts geschieht das ja noch.


Christen und Muslime rücken im Gebet zusammen

Foto: Y. Geralt I Pixabay
Foto: Y. Geralt I Pixabay

In der Krise rücken Menschen näher zusammen. Auch jene, die bislang vielleicht wenig Berührungspunkte miteinander hatten. Ein schönes Beispiel für dieses Phänomen des Zusammenrückens in Zeiten von Corona, wenn auch ohne körperlichen Kontakt, ist das aktuell zeitgleiche Beten von Christen und Muslimen am Abend entweder um 19.00 Uhr oder um 19.30 Uhr in ganz Duisburg. Auch ein schöner Weg, um Distanz zu überwinden und Nähe herzustellen.


Mitmachen bei Aktion #Hoffnungslicht

Foto: Bistum Essen
Foto: Bistum Essen

Pfarrer Abt Albert lädt alle Gemeindemitglieder ein, sich der bereits von einer Oberhausener Pfarrei mit großem Zuspruch praktizierten Initiative #Hoffnungslicht anzuschließen und jeden Abend um 19.30 Uhr eine Kerze zu entzünden, sie ins Fenster zu stellen und ein Vaterunser zu sprechen. „Das Gebet zuhause in dem Bewusstsein zu sprechen, dass dies zur gleichen Zeit an vielen anderen Orten auch geschieht, kann den Menschen den jetzt so wichtigen Halt geben, damit sie ihre Zuversicht nicht verlieren und weiter mit Gottvertrauen auf das blicken, was kommen mag“, ist Abt Albert sicher.


Übersicht über Online-Angebote von Gottesdiensten

Die Fülle der verschiedenen Streaming-Angebote ist mittlerweile groß. Deswegen bietet die Katholische Fernseharbeit auf ihrer Internetseite www.kirche.tv eine Übersicht, wo sie auf alle gottesdienstlichen Streaming-Angebote im Fernsehen und Internet verweist: http://fernsehennewsletter.katholisch.de/c/32737056/285c59571ca8-q7t4fd

Darüber hinaus finden Sie hier auch eine Auflistung aller katholischen TV-, Radio- und Streaming-Gottesdienste in den Kar- und Ostertagen: http://fernsehennewsletter.katholisch.de/c/32737057/285c59571ca8-q7t4fd


Kath. Kirchengemeinde - Propstei St. Johann

Pfarramt St. Johann

An der Abtei 2

47166 Duisburg

Tel.: 0203 55 42 81

st.johann.duisburg-hamborn@bistum-essen.de

„Gemeinsam in Hamborn“ ist eine Initiative des pfarrlichen Arbeitskreises Diakonie, Näheres erfahren Sie hier.